Verden (ots) - Spiel- und Fütterungstipps für einen (attr)aktiven Tieralltag
Die Katze ist eine entspannte Gefährtin: Sie schenkt zärtliche Zuneigung und ruht bzw. schläft ca. 16 - 18 Stunden am Tag. Das klingt nach einem ruhigen WG-Leben. Aber in ihr steckt auch eine Jägerin, die in ihrem Alltag nach immer neuen Inspirationen sucht. Ob das Terrain ein Bauerhof oder eine Zweizimmerwohnung ist: Rund fünf bis sieben Stunden möchte sie für Katzen-Action reserviert halten. Da hilft es, ein Repertoire an Ideen zur Hand zu haben.
Fellpflege, Denksportaufgaben, Mobilitätstraining und Jagdspiele: Rund 220 Katzen leben im Mars Pet-Center in Verden in häuslicher Atmosphäre in Katzen-WGs zusammen und genießen ein vielseitiges Beschäftigungsprogramm. Dadurch werden sie gezielt in ihrer Entwicklung gefördert. Sensorische Fähigkeiten spielen eine ebenso wichtige Rolle, wie die Sozialisation der Tiere und die Erhaltung des Entdecker-Triebes. "Natürlich hat nicht jede Katze die gleichen Interessen", so Cornelia Ewering, Tierärztin und Ernährungsexpertin bei Tiernahrungshersteller Mars Petcare. "Das Wichtigste ist, dass sie genügend Impulse bekommen und körperlich und geistig fit bleiben. Dazu können Spiele ebenso genutzt werden wie die Zeit der Fellpflege und der Fütterung."
Einige der in der Katzen-WG getesteten, beliebten Angebote lassen sich auch zu Hause einfach umsetzen:
- Eroberungsobjekt Karton. Katzen lieben das Entdecken. Ein Karton
gefüllt mit geknülltem Zeitungspapier bietet - auch mal ohne den
menschlichen Spielpartner - Inspiration und reizt die Neugierde immer
wieder neu, vor allem wenn man leichte Variationen einbaut.
- Angelspiele. Reizvoll ist eine Schüssel mit Wasser, auf der
Papierfetzen schwimmen, die mit der Pfote gefangen werden. Bleibt die
Katze allein zu Hause, bietet sich eine trockene Variante an, wie z.
B. Spielzeuge, aus denen die Jäger Trockenfutter herausangeln können.
- Die Transportbox - neu entdeckt. Sie kann in Entdeckungstouren
eingebunden und damit aufgewertet werden. Kleine Brocken
Trockenfutter, zwischen Papier oder Spielzeug versteckt, bieten
Suchanreize. So verlieren gleichzeitig kleine Reisen in der Box ihren
anfänglichen Schrecken.
- Der Katzen-Parcours mit Karton-Tunnel, kleinen Hürden, Kratz- und
Kletterbaum fördert zusätzlich Beweglichkeit und Trittsicherheit.
- Streichholzschachtel, öffne Dich! Katzen wissen Denkaufgaben zu
schätzen. Neben im Handel erhältlichem Spielzeug kann auch eine
Streichholzschachtel von großem Interesse sein. Dazu die Schachtel
leeren, mit wenig Trockenfutter bestücken und verschließen. Die Katze
muss nun versuchen, die Schachtel zu öffnen. Und das kann sie!
- Nase nicht vergessen. Abwechslung für die Nase bieten Baldrian oder
Katzenminze. Sie sind als Sprays oder Kraut erhältlich, können in
kleine Säckchen gegeben, auf dem Kratzbaum oder auf Spielzeug
versprüht werden. Das sind interessante Duftnoten, die es zu erkunden
gilt.
Wenn die Mensch-Tier-WG gegen Abend zur Ruhe kommt, setzt die Entspannungsphase ein: Kuscheln, Kraulen, Streicheln. "Gemeinsame Aktivität und Entspannung sind für die Mensch-Tier-Beziehung fast wichtiger als das Füttern - aus der Sicht der Katze. Denn anders als bei Hunden gibt es keine Hierachie-Strukturen in der Fütterung," erklärt Cornelia Ewering. "Trockenfutter kann dabei zwar interessante Anreize liefern, sollte aber kontrolliert und im Rahmen der Fütterungsempfehlung gegeben werden, um das Körpergewicht im Auge zu behalten. Wir empfehlen, zwei Drittel der Energiezufuhr über Feucht- und ein Drittel über Trockenfutter anzubieten." Hilfestellung bietet der Online-Fütterungskalkulator unter www.whiskas.de/futterungsleitfaden.aspx.
Mittwoch, 11. September 2013
Mittwoch, 4. September 2013
Kalte Nächte heizen die Hirschbrunft an!
Hamburg (ots) - Die ersten Lebkuchen und Zimtsterne im Supermarkt wollen uns den langsam beginnenden Herbst versüßen, doch der Sommer gibt sich noch nicht geschlagen: Es wird wieder wärmer! Warme Tage mit Grillwetter lassen jedoch die Emotionen auf dem Brunftplatz "abkühlen". Es gilt: "Je kälter die Nächte, desto höher ist die Kampfbereitschaft der Hirsche", erläutert Hilmar Freiherr von Münchhausen, Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung. Bleibt das Wetter sommerlich-warm, gehen die Kontrahenten weniger leidenschaftlich in die Auseinandersetzung um die Gunst der Hirschkühe. "In diesem Jahr findet die Hirschbrunft wegen des kalten und schneereichen Frühjahres ohnehin später statt", sagt Baron Münchhausen. "Die Natur ist in diesem Jahr später aus dem Winterschlaf erwacht und auch der Nachwuchs beim Rotwild, die Kälber, wurden später gesetzt."
Trotzdem: Im Herbst geht das größte Landsäugetier Deutschlands keiner Rauferei aus dem Weg. Im Nordosten beginnt die Brunft tendenziell etwas früher als im Südwesten, was mit den klimatischen Bedingungen zusammenhängt. Die ersten Hirschrudel, in denen die Geweihträger friedlich gemeinsam den Sommer miteinander verbracht haben, lösen sich jetzt auf und aus guten "Kumpels" werden mit beginnender Brunft erbitterte Konkurrenten. Schuld sind die Hormone! Zur Paarungszeit im Herbst steigt der Testosteronspiegel bei Hirschen an und in den nächsten sechs Wochen geht es nur um eins: die Fortpflanzung!
Das Motto auf dem Brunftplatz heißt: Kräftemessen und den Gegner einschüchtern. Dabei geht es laut und derb zu. Die Hirsche wälzen sich in ihrem Urin um mit den darin enthaltenen Duftstoffen das Paarungsverhalten der Hirschkühe zu beeinflussen. Wer das Kahlwild - also die weiblichen Tiere - begatten darf, muss aber auch ein stattliches Geweih auf dem Kopf haben, mit dem sich der Gegner einschüchtern lässt. Doch Optik ist nicht alles: Es gibt auch ordentlich was auf die Ohren! Das Röhren soll die Konkurrenz erschauern lassen. Wer am lautesten über den Brunftplatz rufen kann, hat auch den mächtigsten Brustkorb, der als Resonanzkörper fungiert. Unüberhörbar dröhnt der tiefe, manchmal kurze und manchmal langgezogene Ruf durch die herbstlichen Wälder.
Am Ende gibt sich der Schwächere oft kampflos geschlagen und der Platzhirsch darf mit den Hirsch-Damen die nächste Generation zeugen und damit seine Gene weitergeben. "Ganz gleich wie das Wetter im Herbst wird, die Hirschbrunft ist immer ein beeindruckendes Schauspiel der Natur", sagt Hilmar Freiherr von Münchhausen. "Ein Erlebnis der besonderen Art, das uns die Einzigartigkeit heimischer Wildtiere vor unserer Haustür nahe bringt."
Trotzdem: Im Herbst geht das größte Landsäugetier Deutschlands keiner Rauferei aus dem Weg. Im Nordosten beginnt die Brunft tendenziell etwas früher als im Südwesten, was mit den klimatischen Bedingungen zusammenhängt. Die ersten Hirschrudel, in denen die Geweihträger friedlich gemeinsam den Sommer miteinander verbracht haben, lösen sich jetzt auf und aus guten "Kumpels" werden mit beginnender Brunft erbitterte Konkurrenten. Schuld sind die Hormone! Zur Paarungszeit im Herbst steigt der Testosteronspiegel bei Hirschen an und in den nächsten sechs Wochen geht es nur um eins: die Fortpflanzung!
Das Motto auf dem Brunftplatz heißt: Kräftemessen und den Gegner einschüchtern. Dabei geht es laut und derb zu. Die Hirsche wälzen sich in ihrem Urin um mit den darin enthaltenen Duftstoffen das Paarungsverhalten der Hirschkühe zu beeinflussen. Wer das Kahlwild - also die weiblichen Tiere - begatten darf, muss aber auch ein stattliches Geweih auf dem Kopf haben, mit dem sich der Gegner einschüchtern lässt. Doch Optik ist nicht alles: Es gibt auch ordentlich was auf die Ohren! Das Röhren soll die Konkurrenz erschauern lassen. Wer am lautesten über den Brunftplatz rufen kann, hat auch den mächtigsten Brustkorb, der als Resonanzkörper fungiert. Unüberhörbar dröhnt der tiefe, manchmal kurze und manchmal langgezogene Ruf durch die herbstlichen Wälder.
Am Ende gibt sich der Schwächere oft kampflos geschlagen und der Platzhirsch darf mit den Hirsch-Damen die nächste Generation zeugen und damit seine Gene weitergeben. "Ganz gleich wie das Wetter im Herbst wird, die Hirschbrunft ist immer ein beeindruckendes Schauspiel der Natur", sagt Hilmar Freiherr von Münchhausen. "Ein Erlebnis der besonderen Art, das uns die Einzigartigkeit heimischer Wildtiere vor unserer Haustür nahe bringt."
Montag, 2. September 2013
"Mensch, Hund! Der Rasse-Wahn und seine Folgen"
Die Dokumentation "Mensch, Hund! Der Rasse-Wahn und seine Folgen" von
Klaus Kastenholz taucht in die komplexe Welt des deutschen
Rassehundewesens ein und forscht nach den Konsequenzen eines
Schönheitswahns, der die Gesundheit beliebter Arten bedroht. "Das, was
wir beim Mops und bei der französischen Bulldogge sehen, ist schon
katastrophal. Schlimmer kann es eigentlich gar nicht werden", sagt der
Hamburger Tierarzt Dirk Schrader im Film. Beim Mops müssen die Tiere
oft erst einmal zur OP, denn durch die Zucht haben sie einen sehr
kurzen Schädel bekommen. Ihr Gaumensegel ist aber für ein größeres Tier
gedacht. Ärzte müssen das Gaumensegel verkürzen, damit das Tier richtig
atmen kann, und es sich nicht mehr quält. Vor dem Operationssaal warten
an diesem Tag noch ein Artgenosse, dem zu enge Nasenlöcher die Atmung
erschweren, und eine französische Bulldogge, die an der Entzündung ihrer
Augenfalten zu erblinden droht. Drei bis vier solcher Eingriffe musste
Tierarzt Schrader früher pro Jahr vornehmen - heute seien es bis zu 400.
Im Rahmen von Wissenschaft am Donnerstag folgt im Anschluss, um 21.00 Uhr, eine Folge der Gesprächssendung "scobel" zum Thema "Dürfen wir Tiere töten?": Die Deutschen lieben ihre Haustiere. Doch bei den meisten endet die Tierliebe im Stall: 28 Millionen Schweine und 1,9 Millionen Rinder, die in Deutschland im Jahr gegessen werden, sprechen eine deutliche Sprache: Inzwischen mehren sich die Stimmen derer, die von der Würde des Tieres sprechen und ein dieser Würde entsprechendes Verhalten fordern. Wie lassen sich ein solches Recht des Tieres auf Würde und eine Tierethik begründen? 3sat-Moderator Gert Scobel diskutiert diese Aspekte mit der Tierschutzbeauftragten des Landes Hessen, Madeleine Martin, dem Direktor des Frankfurter Zoos, Manfred Niekisch, und mit der Philosophin Friedericke Schmitz aus Tübingen.
In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Jeweils um 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen.
Im Rahmen von Wissenschaft am Donnerstag folgt im Anschluss, um 21.00 Uhr, eine Folge der Gesprächssendung "scobel" zum Thema "Dürfen wir Tiere töten?": Die Deutschen lieben ihre Haustiere. Doch bei den meisten endet die Tierliebe im Stall: 28 Millionen Schweine und 1,9 Millionen Rinder, die in Deutschland im Jahr gegessen werden, sprechen eine deutliche Sprache: Inzwischen mehren sich die Stimmen derer, die von der Würde des Tieres sprechen und ein dieser Würde entsprechendes Verhalten fordern. Wie lassen sich ein solches Recht des Tieres auf Würde und eine Tierethik begründen? 3sat-Moderator Gert Scobel diskutiert diese Aspekte mit der Tierschutzbeauftragten des Landes Hessen, Madeleine Martin, dem Direktor des Frankfurter Zoos, Manfred Niekisch, und mit der Philosophin Friedericke Schmitz aus Tübingen.
In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Jeweils um 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen.
Mittwoch, 28. August 2013
DBU fördert Untersuchungen für eine optimierte Fischzucht mit 237.000 Euro
Langenargen (ots) - Bloß kein Stress - Sauberes Wasser für entspannte Fische
Für die Fischzucht hat das Wohlbefinden der Tiere eine große Bedeutung. "Sauberes Wasser ist Voraussetzung für gesundes Wachstum, von dem letztlich auch der wirtschaftliche Erfolg abhängt", sagt Dr. Alexander Brinker, Leiter der Fischereiforschungsstelle des Landes Baden-Württemberg in Langenargen. Doch kleinste ungelöste Partikel im Wasser, die sich mit herkömmlicher Technik nicht effektiv herausfiltern lassen, könnten Stress verursachen. Welche Partikelkonzentrationen Fische tolerieren können und ab wann die "Stress-Grenze" überschritten wird, sei bisher nicht erforscht. "Wir wollen untersuchen, wie sich Feinstpartikel auf die Gesundheit, die Futterverwertung und das Wachstum von Forellen und Saiblingen auswirken. Auch ihr Einfluss auf Biofilter für die geschlossene Fischzucht in Kreislaufanlagen wird untersucht", so Brinker. Die Ergebnisse sollen in einen Leitfaden fließen und eine tiergerechtere, umweltschonendere und ökonomischere Zucht ermöglichen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gibt 237.000 Euro.
Kreislaufanlagen in der Aquakultur seien eine umweltschonende Alternative zur traditionellen Fischzucht, in der Futterreste und andere Partikel zum Teil ungefiltert in die angrenzenden Gewässer gelangen und das Ökosystem beeinträchtigen könnten. Die geschlossene Aquakultur sei zudem wassersparend, da sie das Ablaufwasser säubere und wiederverwende, so DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde. Um diese Anlagen weiter zu etablieren, müssten sie wirtschaftlich arbeiten und eine bessere Ökobilanz als herkömmliche Systeme sowie tiergerechte Haltungsbedingungen aufweisen, ergänzt Brinker.
"Für die Fischzucht in Kreislaufanlagen ist die Wasserqualität von zentraler Bedeutung und immer noch der am schwierigsten zu kontrollierende Faktor. Das wesentliche Problem taucht auf, wenn sich Futtermittelreste und Fischexkremente nicht effektiv herausfiltern lassen und das Wasser verunreinigen", so Brinker weiter. Denn die daraus resultierenden Kleinstpartikel blieben in den Kiemen haften und führten in höherer Konzentration zu Stress und verminderter Nahrungsaufnahme. Mit dem Risiko von Krankheiten stiegen auch die Kosten für medizinische Maßnahmen. Nur wenn die Fische artgerecht gehalten würden, sei optimales Wachstum bei maximaler Futterverwertung möglich.
Um zu ermitteln, ab welcher Konzentration die Partikelmengen den tolerierbaren Bereich bei Forellen und Saiblingen übersteigen, nehme die Fischereiforschungsstelle Langenargen nun eine Risikobewertung vor, sagt Brinker. "Der Schwerpunkt der Untersuchungen liegt auf den Feinstpartikeln, die vom Trommelfilter nicht zurückgehalten werden, in der biologischen Wasserreinigung nur unzureichend zersetzt werden und sich beim Wiedernutzen des Wassers anreichern. Wie stark sich die Schwebstoffbelastung auf die Gesundheit der Fische und die Kreislaufanlagen auswirkt, hängt von der Menge der Partikel, ihrer Größe und Struktur und ihrer chemischen Zusammensetzung ab. Auch die Dauer, der die Fische diesen Partikeln ausgesetzt sind, muss dabei berücksichtigt werden."
Die Ergebnisse sollen in einen Leitfaden fließen und Fischzüchtern praxisorientierte Empfehlungen zum Optimieren der Forellenzucht geben. "Mit den Ergebnissen werden Wissenslücken gefüllt, die entscheidend für ein zukünftiges Entwickeln der Aquakultur von forellenartigen Fischen sein könnten", betont Brickwedde. Im vergangenen Jahr seien in Deutschland etwa 19.600 Tonnen Fisch in Fischzuchten erzeugt worden - damit sei die Produktion im Vergleich zu 2011 um rund sieben Prozent gestiegen. Grund genug für eine optimierte Fischzucht, die zum einen den Tieren und der Umwelt gerecht werde und zum anderen ein Faktor für wirtschaftlichen Erfolg sei.
Für die Fischzucht hat das Wohlbefinden der Tiere eine große Bedeutung. "Sauberes Wasser ist Voraussetzung für gesundes Wachstum, von dem letztlich auch der wirtschaftliche Erfolg abhängt", sagt Dr. Alexander Brinker, Leiter der Fischereiforschungsstelle des Landes Baden-Württemberg in Langenargen. Doch kleinste ungelöste Partikel im Wasser, die sich mit herkömmlicher Technik nicht effektiv herausfiltern lassen, könnten Stress verursachen. Welche Partikelkonzentrationen Fische tolerieren können und ab wann die "Stress-Grenze" überschritten wird, sei bisher nicht erforscht. "Wir wollen untersuchen, wie sich Feinstpartikel auf die Gesundheit, die Futterverwertung und das Wachstum von Forellen und Saiblingen auswirken. Auch ihr Einfluss auf Biofilter für die geschlossene Fischzucht in Kreislaufanlagen wird untersucht", so Brinker. Die Ergebnisse sollen in einen Leitfaden fließen und eine tiergerechtere, umweltschonendere und ökonomischere Zucht ermöglichen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gibt 237.000 Euro.
Kreislaufanlagen in der Aquakultur seien eine umweltschonende Alternative zur traditionellen Fischzucht, in der Futterreste und andere Partikel zum Teil ungefiltert in die angrenzenden Gewässer gelangen und das Ökosystem beeinträchtigen könnten. Die geschlossene Aquakultur sei zudem wassersparend, da sie das Ablaufwasser säubere und wiederverwende, so DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde. Um diese Anlagen weiter zu etablieren, müssten sie wirtschaftlich arbeiten und eine bessere Ökobilanz als herkömmliche Systeme sowie tiergerechte Haltungsbedingungen aufweisen, ergänzt Brinker.
"Für die Fischzucht in Kreislaufanlagen ist die Wasserqualität von zentraler Bedeutung und immer noch der am schwierigsten zu kontrollierende Faktor. Das wesentliche Problem taucht auf, wenn sich Futtermittelreste und Fischexkremente nicht effektiv herausfiltern lassen und das Wasser verunreinigen", so Brinker weiter. Denn die daraus resultierenden Kleinstpartikel blieben in den Kiemen haften und führten in höherer Konzentration zu Stress und verminderter Nahrungsaufnahme. Mit dem Risiko von Krankheiten stiegen auch die Kosten für medizinische Maßnahmen. Nur wenn die Fische artgerecht gehalten würden, sei optimales Wachstum bei maximaler Futterverwertung möglich.
Um zu ermitteln, ab welcher Konzentration die Partikelmengen den tolerierbaren Bereich bei Forellen und Saiblingen übersteigen, nehme die Fischereiforschungsstelle Langenargen nun eine Risikobewertung vor, sagt Brinker. "Der Schwerpunkt der Untersuchungen liegt auf den Feinstpartikeln, die vom Trommelfilter nicht zurückgehalten werden, in der biologischen Wasserreinigung nur unzureichend zersetzt werden und sich beim Wiedernutzen des Wassers anreichern. Wie stark sich die Schwebstoffbelastung auf die Gesundheit der Fische und die Kreislaufanlagen auswirkt, hängt von der Menge der Partikel, ihrer Größe und Struktur und ihrer chemischen Zusammensetzung ab. Auch die Dauer, der die Fische diesen Partikeln ausgesetzt sind, muss dabei berücksichtigt werden."
Die Ergebnisse sollen in einen Leitfaden fließen und Fischzüchtern praxisorientierte Empfehlungen zum Optimieren der Forellenzucht geben. "Mit den Ergebnissen werden Wissenslücken gefüllt, die entscheidend für ein zukünftiges Entwickeln der Aquakultur von forellenartigen Fischen sein könnten", betont Brickwedde. Im vergangenen Jahr seien in Deutschland etwa 19.600 Tonnen Fisch in Fischzuchten erzeugt worden - damit sei die Produktion im Vergleich zu 2011 um rund sieben Prozent gestiegen. Grund genug für eine optimierte Fischzucht, die zum einen den Tieren und der Umwelt gerecht werde und zum anderen ein Faktor für wirtschaftlichen Erfolg sei.
Mittwoch, 14. August 2013
450 gefährdete Delfine getötet - AIDA soll Anlandungen stoppen
Hagen (ots) - Schockiert reagierten Tierfreunde auf der
Facebook-Seite des Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) auf die
Mitteilung, dass am Dienstag 450 Delfine und 136 Grindwale bei einer
Treibjagd auf den Färöer-Inseln getötet wurden. Damit wurden innerhalb
von drei Wochen insgesamt 1.106 Meeressäuger grausam und blutig an den
Stränden der Inselgruppe abgeschlachtet.
Während an der Ostküste der USA immer noch über die Ursache des qualvollen Todes von über 120 gestrandeten Delfinen gerätselt wird, feiern die Bewohner der Färöer-Inseln nördlich von Großbritannien im Nordostatlantik wahre Schlachtfeste. Die Treibjagden auf die Meeressäuger begannen in diesem Jahr am 21. Juli anlässlich des Nationalfeiertags der Wikinger-Nachkommen mit 125 bejagten Grindwalen. Der vorläufige Höhepunkt war gestern die Treibjagd und das anschließende Abschlachten von 450 Weißseiten-Delfinen am Strand von Hvalba und von 136 Grindwalen in Húsavik. Niemals zuvor wurden so viele Tiere dieser Delfinart auf den Färöer-Inseln getötet.
Der Weißseiten-Delfin wird in der weltweit anerkannten Roten Liste der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) als gefährdet eingestuft. Die Tiere gelten als akrobatisch und verspielt und kommen auch nahe an Boote heran, um auf der Bugwelle zu reiten.
Da die Färöer-Regierung kürzlich nach einer WDSF-Strafanzeige gegen den Walfang, die vom Generalstaatsanwalt in Kopenhagen bearbeitet wurde, ein Gesetz verabschiedet hat, das den Walfängern ab 2015 den Walfang nur noch erlaubt, wenn sie eine Lizenz mit entsprechenden Schulungen erlangt haben, geht das WDSF davon aus, dass die Inselbewohner bis dahin so viel Wale wie möglich "massakrieren" werden, um ihre Kühltruhen mit dem Quecksilber- und PCB-kontaminiertem Fleisch zu füllen. Allerdings bestehe auch die Hoffnung, dass der Walfang durch die Lizensierung erheblich eingeschränkt und mittelfristig ganz gestoppt wird, so WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller.
Das WDSF hat als erste Protestreaktion die Geschäftsführung des Kreuzfahrtunternehmen AIDA mit Michael Ungerer (CEO) und Peter Soulsby (CFO) aufgefordert, zwei geplante Anlandungen im September auf den "Inseln der Walmörder" zu stoppen und die weiteren Färöer-Besuche von der Beendigung des Walfangs abhängig zu machen. Von der Konzernleitung lag hierzu noch keine Stellungnahme vor.
Während an der Ostküste der USA immer noch über die Ursache des qualvollen Todes von über 120 gestrandeten Delfinen gerätselt wird, feiern die Bewohner der Färöer-Inseln nördlich von Großbritannien im Nordostatlantik wahre Schlachtfeste. Die Treibjagden auf die Meeressäuger begannen in diesem Jahr am 21. Juli anlässlich des Nationalfeiertags der Wikinger-Nachkommen mit 125 bejagten Grindwalen. Der vorläufige Höhepunkt war gestern die Treibjagd und das anschließende Abschlachten von 450 Weißseiten-Delfinen am Strand von Hvalba und von 136 Grindwalen in Húsavik. Niemals zuvor wurden so viele Tiere dieser Delfinart auf den Färöer-Inseln getötet.
Der Weißseiten-Delfin wird in der weltweit anerkannten Roten Liste der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) als gefährdet eingestuft. Die Tiere gelten als akrobatisch und verspielt und kommen auch nahe an Boote heran, um auf der Bugwelle zu reiten.
Da die Färöer-Regierung kürzlich nach einer WDSF-Strafanzeige gegen den Walfang, die vom Generalstaatsanwalt in Kopenhagen bearbeitet wurde, ein Gesetz verabschiedet hat, das den Walfängern ab 2015 den Walfang nur noch erlaubt, wenn sie eine Lizenz mit entsprechenden Schulungen erlangt haben, geht das WDSF davon aus, dass die Inselbewohner bis dahin so viel Wale wie möglich "massakrieren" werden, um ihre Kühltruhen mit dem Quecksilber- und PCB-kontaminiertem Fleisch zu füllen. Allerdings bestehe auch die Hoffnung, dass der Walfang durch die Lizensierung erheblich eingeschränkt und mittelfristig ganz gestoppt wird, so WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller.
Das WDSF hat als erste Protestreaktion die Geschäftsführung des Kreuzfahrtunternehmen AIDA mit Michael Ungerer (CEO) und Peter Soulsby (CFO) aufgefordert, zwei geplante Anlandungen im September auf den "Inseln der Walmörder" zu stoppen und die weiteren Färöer-Besuche von der Beendigung des Walfangs abhängig zu machen. Von der Konzernleitung lag hierzu noch keine Stellungnahme vor.
Dienstag, 30. Juli 2013
Spendenaktion der Lyoness Open kommt dem Generationenwald in Purkersdorf zugute
Mit dem Erlös aus der Spendenaktion bei den Lyoness Open unterstützt
die Greenfinity Foundation das Generationenwald-Projekt in Purkersdorf.
Graz (ots) - Als Partner der Lyoness Open im Diamond Country Club in Atzenbrugg, dem einzigen European-Tour-Event Österreichs, hat die Greenfinity Foundation im Vorfeld bei dieser Veranstaltung den ökologischen Fußabdruck erhoben. Dieser gibt an, wie viele Ressourcen bei diesem Großevent verbraucht wurden. Zusammen mit den Veranstaltern und den Betreibern des Diamond Country Club wurden auf Basis dieser Ergebnisse unterschiedliche organisatorische Maßnahmen getroffen, um die ökologischen Auswirkungen der Lyoness Open zu minimieren. Im Mittelpunkt stand dabei unter anderem der Individualverkehr der Zuschauer. Neben anderen Maßnahmen kam ein Euro für jedes geparkte Auto dem Wiederaufforstungsprojekt "Generationenwald in Purkersdorf" zugute. Die Gesamtspendensumme von 7.000 Euro wurde am 18.07.2013 in Form eines Schecks an den Obmann des Naturparkes Purkersdorf, Dr. Rudolf Orthofer, und an die Geschäftsführerin, Susanne Käfer, übergeben. "Wir haben nicht mit einer Spende in diesem Ausmaß gerechnet. Ich bin auch sehr dankbar, dass es österreichische Unternehmen gibt, die ihre soziale Verantwortung gegenüber der Gesellschaft auch in der Form wahrnehmen, dass sie einen Teil von dem, was sie erwirtschaften auch weitergeben. Herzlichen Dank!", sagt Orthofer.
Der Generationenwald ist ein zirka ein Hektar großer Mischwald, der von den Schülern und Schülerinnen der Purkersdorfer Schulen angelegt wurde und von ihnen betreut und gepflegt wird. Dieses Projekt findet in Kooperation mit dem Naturpark Purkersdorf, allen Purkersdorfer Schulen sowie dem Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft statt. Der Wald schafft neuen Lebensraum für Tiere und Pflanzen, dient als Erholungsraum für zukünftige Generationen und gilt als wichtiger Faktor zur Stabilisierung des Klimas. Am 26.06.2013 wurde der Generationenwald als UNESCO-Dekaden-Projekt ausgezeichnet.
Über die Lyoness Greenfinity Foundation
Die Lyoness Greenfinity Foundation (GFF) wurde 2011 als gemeinnützige Stiftung gegründet. Sie ist eine politisch unabhängige, karitative Organisation, die sich für nachhaltigen Umweltschutz einsetzt, weltweit innovative Klimaschutzprojekte realisiert und die Nutzung erneuerbarer Energien fördert. Mit jedem über Lyoness getätigten Einkauf unterstützen Lyoness Mitglieder die Umweltprojekte der Stiftung. Weitere Informationen auf www.lyoness-gff.org.
Über Lyoness
Lyoness ist eine internationale und branchenübergreifende Einkaufsgemeinschaft sowie ein Loyalty-Programm für den Handel. Das Unternehmen ist in 33 Ländern in Europa sowie in den USA, Kanada und Brasilien, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Südafrika wie auch im asiatisch-pazifischen Raum in Hongkong, Macao, Australien, Thailand und auf den Philippinen vertreten. 3 Millionen Mitglieder nutzen bei mehr als 29.000 Partnerunternehmen weltweit die Lyoness Vorteile. Mehr auf www.lyoness.com.
Graz (ots) - Als Partner der Lyoness Open im Diamond Country Club in Atzenbrugg, dem einzigen European-Tour-Event Österreichs, hat die Greenfinity Foundation im Vorfeld bei dieser Veranstaltung den ökologischen Fußabdruck erhoben. Dieser gibt an, wie viele Ressourcen bei diesem Großevent verbraucht wurden. Zusammen mit den Veranstaltern und den Betreibern des Diamond Country Club wurden auf Basis dieser Ergebnisse unterschiedliche organisatorische Maßnahmen getroffen, um die ökologischen Auswirkungen der Lyoness Open zu minimieren. Im Mittelpunkt stand dabei unter anderem der Individualverkehr der Zuschauer. Neben anderen Maßnahmen kam ein Euro für jedes geparkte Auto dem Wiederaufforstungsprojekt "Generationenwald in Purkersdorf" zugute. Die Gesamtspendensumme von 7.000 Euro wurde am 18.07.2013 in Form eines Schecks an den Obmann des Naturparkes Purkersdorf, Dr. Rudolf Orthofer, und an die Geschäftsführerin, Susanne Käfer, übergeben. "Wir haben nicht mit einer Spende in diesem Ausmaß gerechnet. Ich bin auch sehr dankbar, dass es österreichische Unternehmen gibt, die ihre soziale Verantwortung gegenüber der Gesellschaft auch in der Form wahrnehmen, dass sie einen Teil von dem, was sie erwirtschaften auch weitergeben. Herzlichen Dank!", sagt Orthofer.
Der Generationenwald ist ein zirka ein Hektar großer Mischwald, der von den Schülern und Schülerinnen der Purkersdorfer Schulen angelegt wurde und von ihnen betreut und gepflegt wird. Dieses Projekt findet in Kooperation mit dem Naturpark Purkersdorf, allen Purkersdorfer Schulen sowie dem Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft statt. Der Wald schafft neuen Lebensraum für Tiere und Pflanzen, dient als Erholungsraum für zukünftige Generationen und gilt als wichtiger Faktor zur Stabilisierung des Klimas. Am 26.06.2013 wurde der Generationenwald als UNESCO-Dekaden-Projekt ausgezeichnet.
Über die Lyoness Greenfinity Foundation
Die Lyoness Greenfinity Foundation (GFF) wurde 2011 als gemeinnützige Stiftung gegründet. Sie ist eine politisch unabhängige, karitative Organisation, die sich für nachhaltigen Umweltschutz einsetzt, weltweit innovative Klimaschutzprojekte realisiert und die Nutzung erneuerbarer Energien fördert. Mit jedem über Lyoness getätigten Einkauf unterstützen Lyoness Mitglieder die Umweltprojekte der Stiftung. Weitere Informationen auf www.lyoness-gff.org.
Über Lyoness
Lyoness ist eine internationale und branchenübergreifende Einkaufsgemeinschaft sowie ein Loyalty-Programm für den Handel. Das Unternehmen ist in 33 Ländern in Europa sowie in den USA, Kanada und Brasilien, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Südafrika wie auch im asiatisch-pazifischen Raum in Hongkong, Macao, Australien, Thailand und auf den Philippinen vertreten. 3 Millionen Mitglieder nutzen bei mehr als 29.000 Partnerunternehmen weltweit die Lyoness Vorteile. Mehr auf www.lyoness.com.
Freitag, 26. Juli 2013
Die Tierschutzorganisation TASSO appelliert an alle Hundehalter: "Hunde im Sommer nicht im Auto lassen"
Hattersheim (ots) - Erneut wurden aufgeheizte Autos für Hunde zur
tödlichen Falle. So starb in Schleswig-Holstein in dieser Woche ein
Schäferhund in einem geparkten Auto an einem Hitzschlag. Ähnliche
Meldungen hatten sich in den vergangenen Tagen gehäuft. Für den Leiter
der Tierschutzorganisation TASSO, Philip McCreight, völlig
unverständlich: "Jeder Hund,
der auf diese Weise stirbt, ist einer zu viel. Leider ist vielen
Menschen noch immer nicht bewusst, dass sich das Innere eines Autos
bereits ab 20 Grad Celsius Außentemperatur auf über 50 Grad aufheizen
kann. Wenige Minuten in dieser Gluthitze können ausreichen, um dem Hund so ungewollt den Tod zu bringen." Es sollte daher völlig tabu sein, den Hund
während der momentanen Hitzeperiode im Wagen zurückzulassen - auch
nicht für die berühmten "paar" Minuten, so McCreight weiter. Das wenige
Zentimeter geöffnete Fenster biete dem Vierbeiner genauso wenig
Sicherheit wie das Parken im Schatten, zumal die Sonne wandere.
Zurzeit liegen die Temperaturen täglich bei über 30 Grad, und in den kommenden Tagen sollen sie sogar noch steigen. Der geparkte Wagen des Hundehalters aus dem Kreis Pinneberg stand am Dienstagnachmittag bei dieser Hitze noch dazu längere Zeit direkt in der Sonne. Der Schäferhund hatte in dem aufgeheizten Innenraum keine Überlebenschance.
Auch dieses Jahr bietet TASSO kostenlose Karten und Plakate anlässlich seiner Aufklärungskampagne "Hund im Backofen" zum Bestellen und Verteilen an: www.tasso.net/Hund-im-Backofen
Zurzeit liegen die Temperaturen täglich bei über 30 Grad, und in den kommenden Tagen sollen sie sogar noch steigen. Der geparkte Wagen des Hundehalters aus dem Kreis Pinneberg stand am Dienstagnachmittag bei dieser Hitze noch dazu längere Zeit direkt in der Sonne. Der Schäferhund hatte in dem aufgeheizten Innenraum keine Überlebenschance.
Auch dieses Jahr bietet TASSO kostenlose Karten und Plakate anlässlich seiner Aufklärungskampagne "Hund im Backofen" zum Bestellen und Verteilen an: www.tasso.net/Hund-im-Backofen
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