Hattersheim (ots) - Erneut wurden aufgeheizte Autos für Hunde zur
tödlichen Falle. So starb in Schleswig-Holstein in dieser Woche ein
Schäferhund in einem geparkten Auto an einem Hitzschlag. Ähnliche
Meldungen hatten sich in den vergangenen Tagen gehäuft. Für den Leiter
der Tierschutzorganisation TASSO, Philip McCreight, völlig
unverständlich: "Jeder Hund,
der auf diese Weise stirbt, ist einer zu viel. Leider ist vielen
Menschen noch immer nicht bewusst, dass sich das Innere eines Autos
bereits ab 20 Grad Celsius Außentemperatur auf über 50 Grad aufheizen
kann. Wenige Minuten in dieser Gluthitze können ausreichen, um dem Hund so ungewollt den Tod zu bringen." Es sollte daher völlig tabu sein, den Hund
während der momentanen Hitzeperiode im Wagen zurückzulassen - auch
nicht für die berühmten "paar" Minuten, so McCreight weiter. Das wenige
Zentimeter geöffnete Fenster biete dem Vierbeiner genauso wenig
Sicherheit wie das Parken im Schatten, zumal die Sonne wandere.
Zurzeit
liegen die Temperaturen täglich bei über 30 Grad, und in den kommenden
Tagen sollen sie sogar noch steigen. Der geparkte Wagen des Hundehalters
aus dem Kreis Pinneberg stand am Dienstagnachmittag bei dieser Hitze
noch dazu längere Zeit direkt in der Sonne. Der Schäferhund hatte in dem
aufgeheizten Innenraum keine Überlebenschance.
Auch dieses Jahr bietet TASSO kostenlose Karten und Plakate anlässlich seiner Aufklärungskampagne "Hund im Backofen" zum Bestellen und Verteilen an: www.tasso.net/Hund-im-Backofen
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